In Kirgistan gibts nicht nur die Hauptstadt und den Issyk Kul, sondern noch eine ganze Menge mehr zu sehen! In den verdienten Herbstferien Ende Oktober plante Valerie zusammen mit Ulli einen absoluten Hammer-Trip in den Süden des Landes.
Los ging es am Mittwochmorgen, als wir in ein Taxi stiegen, dass uns die 500km runter nach Osh bringen sollte. In der Regel dauert diese Fahrt hier in Kirgistan 10-13 Stunden – denn es geht von 1600m durch endlose Serpentinen hoch auf 3800m, dann wieder runter, und wieder hoch, und wieder runter… Ulli und ich teilten uns das Taxi mit Zaid (dem Fahrer), Murat (Fahrgast als Dschalal Abad), sowie einer kirgisischen Frau mit ihrem kleinen Sohn Raul. Letztere saßen hinten, zusammen mit uns beiden Deutschen. Nur leider bekam den “Einheimischen” die kurvige Fahrt über die Berge so gut, dass sie sich abwechselnd alle 5km ihres Mageninhaltes entledigen mussten, was dazu führte, dass ich ständig Angst hatte, dass mir der kleine auf meinen Stieg Larsson kübelt.
Nach 10 Stunden angekommen in Osh waren Ulli und ich uns einig, dass allein die Taxifahrt durch die atemberaubend schöne Landschaft Kirgistans schon ein unvergessliches Erlebnis ist!
In Osh waren wir bei Regina untergebracht, einer absolut liebenswürdigen Kirgisin, die uns zusammen mit ihren Freunden über drei Tage hinweg die ganze Stadt zeigte: So kletterten wir auf das frisch gekürte Weltkulturerbe (Salomons Thron), bummelten über zwei der orientalischen Basare, besuchten drei oder vier oder fünf (irgendwann hört man auf zu zählen) Museen, fuhren in die Berge und genossen kirgisische Gastfreundschaft, ritten auf echten kirgisischen Pferden durch die Berge und probierten unzählig viele und unglaublich leckere kirgisische und usbekische Köstlichkeiten. Für alle, die sich mit der Geographie Kirgistans nicht so gut auskennen: Osh liegt an der usbekischen Grenze, und im gesamten Oblast gibt es eine starke usbekische Minderheit (oder auch Mehrheit) – was diesem Teil des Landes wirklich eine ganz andere, nicht so sehr westliche Mentalität verleiht und es gerade aus diesem Grunde so faszinierend macht!
Nach einer reibungslosen Taxifahrt waren wir dann auch Sonntagabend schon wieder in Bishkek, wo der “Alltag” schon wieder brav seine Krallen nach uns ausfuhr.
Valerie in Osh
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized abgelegt und mit Osh, Trip verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.



















Boah, krass! 500km im Taxi!
Das sollte man mal in Deutschland machen, einfach in ein Taxi steigen und dann von Dresden nach München fahren oder so. Da wäre ich ja mal sehr gespannt, was der Fahrer sagt.
Grüße aus Argentinien,
felix!